Streubesitz (Free Float) ist der Anteil eines Unternehmens an Aktien, der nicht in festen Händen liegt – etwa nicht bei Großaktionären, Familien oder Staaten – sondern öffentlich gehandelt wird.
Streubesitz beeinflusst Indexgewichtung, Liquidität und Anfälligkeit für Kursbewegungen. Aktien mit geringem Streubesitz reagieren oft stärker auf einzelne Käufe oder Verkäufe.
Beispiel
Bei einem Unternehmen mit 60 % Streubesitz sind 60 % der Aktien frei handelbar. Die restlichen 40 % könnten z. B. von Familien, Gründern oder Beteiligungsgesellschaften gehalten werden.
Häufige Verwechslung
Hoher Streubesitz ist nicht zwingend besser. Großaktionäre können auch Stabilität und langfristige Ausrichtung in ein Unternehmen bringen.
Merksatz
Der Streubesitz bestimmt, wie viele Aktien wirklich frei handelbar sind.