Eine Anleihe ist ein Schuldtitel: Der Anleger leiht einem Emittenten (Staat, Unternehmen, andere Institution) Geld und erhält dafür regelmäßige Zinsen sowie am Ende den Nennwert zurück.
Anleihen sind eine eigene Anlageklasse. Sie können Stabilität ins Portfolio bringen, sind aber selbst Schwankungen und Risiken unterworfen.
Beispiel
Eine 10-jährige Bundesanleihe zahlt jährlich einen festen Kupon. Am Ende der Laufzeit erhält der Anleger den Nennwert (z. B. 1.000 €) zurück – sofern der Emittent solvent bleibt.
Häufige Verwechslung
Anleihen werden oft als „sicher" pauschalisiert. Sie tragen jedoch Zinsänderungs-, Ausfall- und Inflationsrisiko.
Merksatz
Eine Anleihe ist ein Kredit mit festen Regeln – Rendite und Risiko hängen an Bonität und Laufzeit.