EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization". Es ergibt sich aus dem EBIT zuzüglich Abschreibungen und Amortisationen. EBITDA wird oft als Näherung für die operative Ertragskraft genutzt.
EBITDA macht Unternehmen mit unterschiedlicher Investitionsintensität vergleichbarer. Es ist beliebt bei kapitalintensiven Branchen, wo Abschreibungen die Ergebnisse stark prägen.
Beispiel
Ein Telekommunikationsunternehmen mit hohen Anlageinvestitionen weist häufig deutlich höheres EBITDA als EBIT aus, weil Abschreibungen vorher abgezogen werden.
Häufige Verwechslung
EBITDA wird häufig als „Cashflow" interpretiert. Es ist aber kein Cashflow, weil weder Investitionen noch Veränderungen im Working Capital berücksichtigt sind.
Merksatz
Das EBITDA blendet Abschreibungen aus – bei kapitalintensiven Firmen wirkt es schnell zu optimistisch.