Zum Inhalt
Unternehmensberichte

EBITDA

EBIT vor Abschreibungen und Amortisationen.

Auch genannt: Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization

EBITDA steht für „Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization". Es ergibt sich aus dem EBIT zuzüglich Abschreibungen und Amortisationen. EBITDA wird oft als Näherung für die operative Ertragskraft genutzt.


EBITDA macht Unternehmen mit unterschiedlicher Investitionsintensität vergleichbarer. Es ist beliebt bei kapitalintensiven Branchen, wo Abschreibungen die Ergebnisse stark prägen.

Beispiel

Ein Telekommunikationsunternehmen mit hohen Anlageinvestitionen weist häufig deutlich höheres EBITDA als EBIT aus, weil Abschreibungen vorher abgezogen werden.

Häufige Verwechslung

EBITDA wird häufig als „Cashflow" interpretiert. Es ist aber kein Cashflow, weil weder Investitionen noch Veränderungen im Working Capital berücksichtigt sind.

Merksatz

Das EBITDA blendet Abschreibungen aus – bei kapitalintensiven Firmen wirkt es schnell zu optimistisch.

Passt später zur Formelsammlung: EBITDA-Marge · EV/EBITDA

Noch eine Frage zu diesem Inhalt?

Frag uns oder melde einen Fehler. Wir erhalten den Titel und den Link dieses Inhalts, damit wir dein Anliegen einordnen können.

Keine Anlageberatung. Die Inhalte dienen ausschließlich der finanziellen Bildung.