Inflation beschreibt den Anstieg des allgemeinen Preisniveaus über die Zeit. Steigen die Preise, sinkt die Kaufkraft des Geldes – mit dem gleichen Betrag kann man weniger kaufen als zuvor.
Bei der Geldanlage zählt nicht die nominale, sondern die reale Rendite – also die Rendite nach Inflation. Ohne diese Betrachtung kann eine vermeintliche Wertsteigerung in Wahrheit ein Kaufkraftverlust sein.
Beispiel
Liegen 10.000 € drei Jahre lang zu 1 % Zins, während die Inflation jährlich 3 % beträgt, ist die Kaufkraft am Ende geringer – obwohl der Kontostand gewachsen ist.
Häufige Verwechslung
Eine niedrige Inflation ist nicht „keine Inflation". Auch 2 % pro Jahr summieren sich über Jahrzehnte spürbar.
Merksatz
Inflation entscheidet, was Geld morgen wert ist – Rendite zählt erst nach Abzug der Teuerung.