Die Kaufkraft beschreibt, wie viele Waren und Dienstleistungen mit einem bestimmten Geldbetrag erworben werden können. Sie sinkt, wenn die Preise schneller steigen als das Einkommen oder Vermögen.
Die Kaufkraft ist der eigentliche Maßstab für Wohlstand. Wer langfristig spart oder investiert, sollte die Kaufkraft im Blick behalten – nicht nur den nominalen Kontostand.
Beispiel
Was vor 20 Jahren mit 100 € möglich war, lässt sich heute mit derselben Summe nicht mehr eins zu eins kaufen.
Häufige Verwechslung
Sparen auf einem unverzinsten Konto schützt das Geld nicht. Die Kaufkraft schmilzt mit der Inflation, auch wenn der Kontostand gleich bleibt.
Merksatz
Kaufkraft misst, was man sich real leisten kann – nicht der Nennbetrag zählt, sondern sein Wert.