Als Crash bezeichnet man einen plötzlichen, sehr deutlichen Kursrückgang an den Finanzmärkten – häufig binnen Tagen oder Wochen und meist begleitet von erhöhter Volatilität.
Crashs sind ein normaler Bestandteil von Aktienmärkten. Wer langfristig investiert, muss damit rechnen, sie ausgesessen zu haben, um die langfristige Rendite zu erzielen.
Beispiel
Bekannte Crashs sind 1987 (Black Monday), 2000/2002 (Dotcom), 2008/2009 (Finanzkrise) und 2020 (Corona-Schock). Die Auslöser sind unterschiedlich, das Muster ähnlich.
Häufige Verwechslung
Crashs gelten nachträglich als „offensichtlich vermeidbar". Im realen Verlauf sind sie es nicht – Timing-Versuche scheitern in der Praxis sehr häufig.
Merksatz
Ein Crash ist heftig, aber historisch vorübergehend – die Reaktion entscheidet mehr als das Ereignis.