Ein Drawdown beschreibt den maximalen Wertverlust einer Anlage vom Hoch bis zum darauf folgenden Tief. Der Maximum Drawdown ist der größte solcher Rückschläge über einen Beobachtungszeitraum.
Drawdowns zeigen, was Anleger zwischenzeitlich aushalten müssen. Wer historische Drawdowns kennt, kann seine eigene Verlusttoleranz besser einschätzen.
Beispiel
Globale Aktien hatten in der Finanzkrise 2008/2009 einen Drawdown von mehr als 50 %. Wer das nicht ausgehalten hätte, war für diese Anlageklasse zu offensiv positioniert.
Häufige Verwechslung
Drawdowns werden in der Theorie oft kleiner eingeschätzt als sie im echten Marktgefühl wirken. Im Live-Erleben sind 30 % spürbar mehr als im Backtest.
Merksatz
Der Drawdown zeigt den Rückgang vom Hoch – die Zahl, die in der Praxis Nerven kostet.