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Aktienmarkt & Kapitalmaßnahmen

Insiderkäufe

Käufe von Aktien durch Vorstände, Aufsichtsräte oder andere Insider.

Auch genannt: Insider Buying · Directors' Dealings

Insiderkäufe sind Aktienkäufe von Personen, die durch ihre Funktion Zugang zu nicht-öffentlichen Informationen haben – meist Vorstände, Aufsichtsräte oder Großaktionäre. Diese Transaktionen sind in Europa meldepflichtig.


Insiderkäufe gelten oft als Vertrauenssignal des Managements gegenüber dem eigenen Unternehmen. Sie sind ein Hinweis – aber kein Beweis – für eine günstige Einschätzung.

Beispiel

Wenn mehrere Vorstände in kurzer Folge größere Aktienpakete kaufen, wird das von Anlegern häufig als positives Signal wahrgenommen.

Häufige Verwechslung

Einzelne Insiderkäufe sind nicht aussagekräftig. Insider können verkaufen, weil sie Liquidität brauchen – kaufen können sie aus Pflichtprogrammen oder zur Optik.

Merksatz

Insiderkäufe können Vertrauen signalisieren, sind aber kein verlässliches Kaufsignal.

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Keine Anlageberatung. Die Inhalte dienen ausschließlich der finanziellen Bildung.