Bei einer Kapitalerhöhung werden neue Aktien ausgegeben, um frisches Eigenkapital aufzunehmen. Die Mittel können in Investitionen, Schuldenabbau oder Übernahmen fließen.
Kapitalerhöhungen können sinnvoll sein – sie verwässern aber den Anteil bestehender Aktionäre, wenn diese nicht entsprechend mitziehen.
Beispiel
Ein Unternehmen erhöht sein Kapital um 10 %. Wer vorher 1 % gehalten hat, hält ohne Mitwirkung danach nur noch etwa 0,91 %.
Häufige Verwechslung
Kapitalerhöhungen werden mit „mehr Wert" gleichgesetzt. Tatsächlich entsteht der Mehrwert nur, wenn das frische Kapital sinnvoll eingesetzt wird.
Merksatz
Eine Kapitalerhöhung bringt frisches Geld, verwässert aber bestehende Anteile.