Die Kapitalflussrechnung gliedert die Zahlungsströme eines Unternehmens in drei Bereiche: operatives Geschäft, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit. Sie zeigt, wie sich der Bestand an liquiden Mitteln verändert hat.
Sie ist die wichtigste Quelle für die Beurteilung tatsächlicher Geldflüsse. Während GuV-Größen interpretationsanfällig sind, zeigen Cashflows die nüchterne Realität.
Beispiel
Ein wachsender Konzern kann operativ stark sein, aber dennoch hohen negativen Investitions-Cashflow ausweisen, weil er stark investiert.
Häufige Verwechslung
Cashflow-Größen sind nicht direkt mit Gewinngrößen austauschbar. Wer beide Ebenen versteht, gewinnt ein deutlich vollständigeres Bild.
Merksatz
Die Kapitalflussrechnung folgt dem echten Geld – oft ehrlicher als die GuV.