Der operative Cashflow ist der Teil der Kapitalflussrechnung, der zeigt, wie viel Geld aus dem laufenden Geschäft tatsächlich erwirtschaftet wurde. Investitionen und Finanzierungsaktivitäten sind hier noch nicht berücksichtigt.
Er ist die wichtigste Größe, um die operative Stärke eines Geschäftsmodells zu beurteilen. Ein dauerhaft negativer operativer Cashflow ist ein deutliches Warnsignal.
Beispiel
Ein wachsendes Software-Unternehmen mit gutem Geschäftsmodell weist häufig deutlich positiven operativen Cashflow auf, auch wenn der ausgewiesene Gewinn schwankt.
Häufige Verwechslung
Operativer Cashflow ist nicht das Gleiche wie Free Cashflow. Investitionen ins Anlagevermögen müssen für den Free Cashflow noch abgezogen werden.
Merksatz
Der operative Cashflow ist der Realitätscheck zum Gewinn – beide sollten langfristig zusammenlaufen.