Rebalancing bezeichnet das Anpassen eines Portfolios auf seine ursprüngliche Aufteilung, nachdem Kurse einzelne Positionen über- oder untergewichtet haben.
Ohne Rebalancing verändert sich das Risikoprofil eines Portfolios mit der Zeit – meistens in Richtung der Anlagen, die zuletzt am stärksten gestiegen sind.
Beispiel
Aus einer 70/30-Mischung aus Aktien und Anleihen wird nach einer starken Aktienrally schnell eine 80/20-Mischung. Rebalancing bringt das Verhältnis zurück.
Häufige Verwechslung
Zu häufiges Rebalancing erhöht Kosten und Steuerlast. Sinnvoller sind klare Regeln, etwa nach Zeit oder Abweichungsschwellen.
Merksatz
Rebalancing stellt die ursprüngliche Gewichtung wieder her – Disziplin statt Bauchgefühl.