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Buyback Yield

Wert der Aktienrückkäufe im Verhältnis zur Marktkapitalisierung.

Auch genannt: Rückkaufrendite · Aktienrückkauf-Rendite

Formel

Buyback Yield = Wert der Aktienrückkäufe / Marktkapitalisierung

Was bedeutet die Kennzahl?

Die Buyback Yield zeigt, wie viel Kapital ein Unternehmen über Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückgibt – ausgedrückt als Rendite auf den Börsenwert. Rückkäufe verringern die Aktienanzahl und erhöhen so den Anteil je verbleibender Aktie.

Hohe und niedrige Werte einordnen

Aktienrückkäufe können wertsteigernd sein, wenn sie zu vernünftigen Bewertungen erfolgen. Wird dagegen zu hohen Kursen zurückgekauft, kann Kapital vernichtet werden. Entscheidend ist auch, ob die Rückkäufe netto die Aktienanzahl senken oder nur die Verwässerung durch aktienbasierte Vergütung ausgleichen.

Was ist ein Warnsignal?

Rückkäufe, die nur die Verwässerung durch Mitarbeiteraktien kaschieren, reduzieren die Aktienanzahl netto nicht – die Buyback Yield wirkt dann höher, als sie für Aktionäre wert ist.

Typische Fehlinterpretationen

  • Bruttorückkäufe betrachten und die gleichzeitige Ausgabe neuer Aktien übersehen.
  • Rückkäufe pauschal als gut werten, unabhängig vom Kursniveau.
  • Rückkäufe auf Pump als nachhaltige Kapitalrückgabe ansehen.

Merksatz

Rückkäufe schaffen nur Wert, wenn sie günstig erfolgen und die Aktienanzahl netto sinkt. Brutto-Zahlen genügen nicht.

Diese Kennzahl ist ein Analysewerkzeug und keine Anlageempfehlung. Die Inhalte dienen ausschließlich der finanziellen Bildung.

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