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EBIT-Marge

Operatives Ergebnis nach Abschreibungen im Verhältnis zum Umsatz.

Auch genannt: Operating Margin · operative Marge

Formel

EBIT-Marge = EBIT / Umsatz

Was bedeutet die Kennzahl?

Die EBIT-Marge zeigt die operative Profitabilität nach Abschreibungen – also wie viel vom Umsatz als operativer Gewinn übrig bleibt, bevor Zinsen und Steuern anfallen. Sie gilt als zentrale Profitabilitätskennzahl.

Hohe und niedrige Werte einordnen

Steigende EBIT-Margen können auf Skaleneffekte, Preissetzungsmacht oder besseres Kostenmanagement hindeuten. Im Branchenvergleich ist die EBIT-Marge oft aussagekräftiger als die EBITDA-Marge, weil sie Investitionen indirekt mitberücksichtigt.

Was kann positiv sein?

Eine über Jahre stabile oder steigende EBIT-Marge deutet auf ein robustes, gut geführtes Geschäftsmodell hin.

Typische Fehlinterpretationen

  • EBIT-Margen über strukturell verschiedene Branchen vergleichen.
  • Einmalige Restrukturierungskosten als dauerhafte Margenschwäche werten – oder umgekehrt.
  • Steigende Marge bewundern, die nur aus kurzfristigem Sparen am Geschäft entsteht.

Merksatz

Die EBIT-Marge ist das Herzstück der Profitabilität. Ihre Entwicklung über Jahre sagt mehr als ein einzelner Wert.

Diese Kennzahl ist ein Analysewerkzeug und keine Anlageempfehlung. Die Inhalte dienen ausschließlich der finanziellen Bildung.

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